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Heute ging es mal wieder vereinsintern auf Tour. Angeboten wurden zwei Läufe: Mit 13 km eine Binsfeld-Runde und bei 27 km ging es einmal rund um die Kollerinsel.
Es war klasse, mal wieder in kleiner Runde einen gemeinsamen Lauf zu machen.

  

Der Taunus-Ultratrail (TUT) ist ein jährlich privat organisierter Lauf, an dessen Ziel ein Lauf durch den Taunus steht. Der Lauf wird als kurzer Lauf über 50 km und als langer Lauf über 70 km angeboten.

      

Corona führte dieses Jahr zu Besonderheiten des Laufs. Gestartet wurde mit einem rollenden Start. D.h., alle LäuferInnen starten einzeln in einem Zeitfenster von zwei Stunden. Somit konnte einem dichten Aufeinanderlaufen vieler LäuferInnen entgegen gewirkt werden. Außerdem waren in der 2022er Ausgabe des TUT vier unterschiedliche Runden zu laufen, 3x 20 km und 1x 10 km.

         

Der Wintereinbruch pünktlich zum Start des TUT verwandelte den Taunus in einer wunderschöne Winterlandschaft. Die Streckenauswahl ist den Organisatoren gut gelungen, so dass beim Lauf durch den tiefen, nassen Schnee keine Langeweile aufkam.

 

Als Starter des RC Vorwärts war Klaus Zimmermann am Start. Mit 10:19 Stunden lief Klaus auf den fünften Platz, in der Altersklasse M55 auf den Platz 1.

Danke an Bert, Jessyca und Peter für die Organisation dieses tollen Laufs und die gute Verpflegung!

Der UUU – der Ultimative Ultimo Ultra ist eine der letzten Möglichkeiten im Jahr, noch einen Ultralauf zu machen, eine ganz besondere Möglichkeit. Denn neben der Herausforderung der Distanz – es werden 55 km (Bambini-Variante) oder 100 km angeboten – ist es auch die Uhrzeit, die einen fordert.

Der Lauf startet genau um 0 Uhr nachts. Also dann, wenn man sonst bald oder schon lange die Beine hochgelegt hat, geht es hier erst los.

Gelaufen wird entlang des Saar-Radweges bis nach Konz. Die kurze Variante endet bereits in Merzig.

 

 

 

 

 

In diesem Jahr zeigte sich das Saarland bei bestem Wetter. Die Anreise mit schöner Abendsonne. Und die Nacht selber bot uns einen wolkenfreien Himmel und Vollmond. Dieser Vollmond war es auch, der für eine ganz magische Stimmung auf der Strecke entlang der Schwerindustrie mit ihren rauchenden Schlöten sorgte. Im nächsten Moment läuft man wieder bei Dunkelheit. Leichter Wind, Kälte und doch wunderschön.

 

 

 

 

 

 

 

Ich stellte mich der Bambini-Herausforderung, also den 55 km. Der erste Lauf seit langem, der nicht über Trails mit Höhenmetern führt, sondern immer den Radweg entlang. Das ist einerseits einfach, weil keine besonderen Herausforderungen warten – außer eben auf die Strecke und die Uhrzeit. Aber die immer gleiche Bewegung wird mit der Zeit auch immer schwieriger. Als bei Kilometer 36 der erste Verpflegungsposten erreicht wurde, spürte ich schon eine deutliche Ermüdung.

 

 

 

Als Vertreter des RC Vorwärts Speyer lief ich, Klaus Zimmermann, als 15. Teilnehmer über die Ziellinie. Für die Strecke benötigte ich eine Zeit von 6:01 Stunden und belegte damit den 12. Platz der Männer und in der Altersklasse M55 Platz 1.

Leider fand der UUU in diesem Jahr zum letzen mal statt. Aber der Veranstalter, der hartfüssler Trail e.V., hat schon neue Pläne für 2022. Es wird wohl wieder trailiger. Das könnte mir dann auch gefallen.

 

 

„Do not go gentle into that good night,
rage, rage against the dying of the light.“

Diese Zeilen waren das Motto des von Michael Frenz (Meldelaeufer.de) organisierten Ultralaufs „The Real Kick“ und fanden sich auch auf dem Finisher-Shirt.

In diesem Gedicht von Dylan Thomas ruft ein fiktiver Sohn seinen sterbenden Vater dazu auf, um sein Leben zu kämpfen und auch seine letzten Tage noch auszukosten.

Doch ganz so dramatisch sollte es dann nicht zugehen, aber angesichts des Starts in Moselkern Mitte November um 9:00h morgens, zurückzulegenden 125 km mit fast 4000 Höhenmetern und der kurzen Zeitspanne bis zur Dämmerung, war das Tageslicht nicht gerade dein Freund. Also: „Rage against the dying of the light“!

Das bestimmte natürlich die anfängliche Taktik des Rennens: Bei Helligkeit möglichst viele Kilometer abspulen, ohne jedoch zu überpacen! Das sollte möglich sein, zumal die ersten 30 Kilometer nicht zu anspruchsvoll waren: Vorbei an Burg Eltz, später auch an Burg Pyrmont, verlief der Trail stets entlang des Eltztales. Allerdings zwang uns eine weggerissene Brücke, den Fluss in fast knietiefem, ziemlich kalten Wasser zu durchqueren (wozu waren denn die Ersatzsocken im Rucksack??).

Nach 36km dann der erste VP im Örtchen Urmersbach – Outback Eifel. Heiße Suppe, Tee und das Übliche, aber auch die Dropbags, gaben für die nächsten zwei Laufrunden genügend Stärkung: Der Monrealer Ritterschlag mit 23km, sowie eine 19km-Runde über den Hochbermel, einem uralten Vulkan.

Der Vorteil dieser Routenführung lag auf der Hand: Drei Mal ging es zum selben VP und den Dropbags mit Ersatzschuhen, sodass der einbrechenden Nacht, dem dichten Nebel und dem Regen etwas der Ernst genommen wurde.

Der Rest, nochmals fast 50km bis zum Ziel, waren dann nur noch Laufen, Kilometer abspulen, nicht über den Sinn des eigenen Tuns nachdenken und die Motivation ja nicht sinken lassen, was bei Dunkelheit, Matsch, mit Stirnlampe und der Orientierung einzig per GPS-Track auf der Uhr grundsätzlich nicht immer einfach ist.

Bei Kilometer 110, der Laacher See war endlich erreicht, das Ziel praktisch in greifbarer Nähe, folgte ein finaler Anstieg zur hoch über dem See gelegenen Teufelskanzel, inklusive einer kompletten Umrundung des Sees.

Mit einigen kleineren „Verhauern“ zeigte die Uhr um 7:00h morgens, nach 22 Stunden einschließlich aller Pausen, 127km und 3900 Höhenmeter. Zusammen mit meiner Laufpartnerin landeten wir damit mit Platz 9 in der Gesamtwertung im vorderen Drittel.

Was bleibt, ist ein gewisser Stolz, diese anspruchsvolle Strecke gut bewältigt zu haben, sowie die Zuversicht, weitere Extremläufe ins Visier nehmen zu können. Schließlich sind nun 5 UTMB-Punkte mehr auf dem Konto.

Am 02.10.2021 nahm Dieter Doll in Kandel am Bienwald Marathon teil.

Er lief die Halbmarathon Strecke über 21,1 km in 2:00:20 und belegt Platz 2 in der Altersklasse M70.

Am 10.10.2020 fand unser vereinsinterner Lauf über die Distanzen 10 km, HM und Marthon statt. Bei idealen Laufwetter setzten 15 Teilnehmer der wettkampffreien Zeit ein Ende.
Dank den Helfern Thomas Fritsch, Kathrin Frank, Ute Brommer, Leon Jung, Oliver Jung wurde die Läufer/~innen auf der Strecke und im Ziel gut versorgt.

Bruttozeiten  Distanz 10,5 km HM 32 km Finish (42,2 km)
Christian Gerbes Marathon 00:51 01:42 02:41 03:34
Yvonne Jung Marathon 00:51 01:42 02:40 03:35
Ralf Göring Marathon 01:00 01:58 02:59 03:58
Torten Deyerling 31 km 00:49 01:42 02:49
Webel Markus HM 00:51 01:42    —    —
Matthias Krotky HM 00:51 01:42    —    —
Klaus Zimmermann HM 00:51 01:43    —    —
Gudrun Strauß HM 00:53 01:46    —    —
Anke Mertens HM 00:56 01:52    —    —
Alfred Krause HM 00:55 01:52    —    —
Dieter Doll HM 01:03 02:08    —    —
Joerg Schreitter HM 01:05 02:12    —    —
Thomas Zürcker 10 km 00:54    —    —    —
Bernd Farnkopf 10 km 01:00    —    —    —
Lutz Spreer 10 km 01:12    —    —    —

Aufgrund von Corona musste leider der sehr beliebte Jungfrau Marathon, der jährlich im Berner Oberland in der Schweiz ausgetragen wird,  in diesem Jahr abgesagt werden.

Mit dem  hat der Veranstalter dafür eine attraktive Lauf-Alternative angeboten. Von Mitte Juni bis Ende September konnten die LäuferInnen ganz individuell auf einer anspruchsvollen Bergstrecke von Lauterbrunnen an den Fuß des Dreigestirns «Eiger, Mönch und Jungfrau» auf die Kleine Scheidegg hochlaufen. Dabei war eine Strecke von 9 km und 1.225Höhenmetern zu absolvieren, ein wirklich sehr attraktiver Berglauf, der auch sehr gut angenommen wurde. Bis heute haben über 1.000 Läuferinnen und Läufer, Walkerinnen und Walker, aus vielen verschiedenen Ländern dieser Welt, diese Strecke gemeistert. Aufgrund der tollen Resonanz wurde die geplante Öffnung der Strecke bis zum 18.10.2020 verlängert.

Vom RC Vorwärts Speyer haben sich insgesamt 4 LäuferInnen an 2 unterschiedlichen Terminen dieser Herausforderung gestellt und dabei folgende Ergebnisse erzielt:

Matthias Krotky, 1:21:13 h, Platz 26 in der AK M45, Platz 92 Männer gesamt

Markus Webel, 1:25:00 h, Platz 50 in der AK M30, Platz 121 Männer gesamt

Gudrun Strauß, 1:26:44 h, Platz 9 in der AK F45, Platz 26 Frauen gesamt

Christian Gerbes, 1:27:03 h, Platz 61 in der AK M30, Platz 150 Männer gesamt

 

 

 

 

Tief erschüttert mussten wir erfahren, dass unser Laufkamerad Hubert Trauth plötzlich verstorben ist.

Er war seit Gründung unserer Laufgruppe aktives Mitglied und hat sich in vielen Belangen unserer Laufaktivitäten engagiert eingebracht.

Seine Kameradschaft und jederzeitige humorvolle Art werde wir sehr vermissen.

Beim sehr stark besetzten und komplett ausgebuchten Mainova Frankfurt Halbmarathon liefen 6382 Läufer ins Ziel.

Aufgrund der Absage des Bienwald Marathons in Kandel haben manche Sportler noch schnell die Nachmeldeplätze genutzt.

Vom RC Vorwärts Speyer starteten zwei Athletinnen erfolgreich und landeten auf Podestplätzen.

Yvonne Jung erreichte in 1:28:12 Stunden den 3. Platz in der W40. Gudrun Strauß  belegte in 1:41:35 den 3. Platz in der W55.

Beim Donnersberglauf ging es über 7,2 km mit 418 Höhenmeter auf den mit 687 Metern höchsten Berg der Pfalz hinauf. Gleichzeitig war dies  der 1. Lauf und damit Start zum Pfälzer Berglaufpokal 2020. Gudrun Strauß startete als einzige Läuferin vom RC Vorwärts Speyer und siegte in der W55 in 41:52 Minuten.

Beim Auwaldlauf in Hördt gewann Yvonne Jung auf der 20km Strecke die Gesamtwertung der Frauen in 1:26:25 Stunden.

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